Hausärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Bröckert-Krüger & Lenor
Akademische Lehrpraxis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

CO2-Therapie


Bei CO2 handelt es sich um ein körpereigenes Stoffwechselprodukt. Es entsteht bei der Verdauung von Kohlenwasserstoffen aus der Nahrung. Im Zellstoffwechsel werden diese Kohlenwasserstoffe mit dem eingeatmeten Sauerstoff zu Wasser und Kohlendioxid (CO2) verbunden. Bei der CO2-Insufflationsmethode wird medizinisch reines CO2 unter die Haut injiziert. Es entsteht auf diese Weise eine örtlich begrenzte erhöhte CO2-Konzentration. Dies steigert die lokale Durchblutung, sichtbar durch eine Rötung der Haut. Diese Durchblutungssteigerung dient der Lösung von Verspannungen und damit der Schmerzreduktion. Die Methode ist risikoarm und physiologisch.


Bei folgenden Krankheitsbildern wurde die CO2-Therapie bisher erfolgreich eingesetzt:


  • Migräne
  • Nacken- und Kopfschmerzen
  • funktionelle Rückenschmerzen
  • gelenknahe Muskelverspannungen